Leonberg

Meine Ideen für Leonberg

Hier beziehe ich Stellung zu relevanten Themen – die Liste wird bis zur Wahl am 24. September 2017 nach und nach ergänzt – Wiederkommen lohnt sich also. Ihnen fehlt ein Thema? Sie möchten meinen Standpunkt zu einer bestimmten Frage wissen? Schreiben Sie mich an – ich werde mich schnellstmöglich um eine Antwort bemühen.
Stadt- und Verkehrsentwicklung
Ein sehr großes und wichtiges Thema für die Zukunft Leonbergs – darum nehme ich hierzu in einer extra Broschüre Stellung. Diese können Sie hier herunterladen. In diesem Zusammenhang auch interessant ist der Artikel "Auf der Straße nach Morgen", der im Magazin der Region Stuttgart erschienen ist.

Bahnlärm reduzieren
Nicht nur der Straßenverkehr macht Lärm, sondern auch der auf der Schiene. Lärmemissionen, besonders durch den Güterzugverkehr, sind in Teilen Leonbergs (insbesondere Silberberg – Leonberg – Höfingen) eine große Belastung. In diesem Punkt muss der Lärmaktionsplan neu geprüft werden.

Bürger viel mehr einbeziehen
Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist mir sehr wichtig. In der Vergangenheit wurden diese bei elementaren Entscheidungen zur Stadtentwicklung nicht mit einbezogen. Für mich ist jedoch eine intensive und direkte Bürgerbeteiligung bei den Planungsprozessen für die Entwicklung der Stadt Leonberg, des Stadtteils Eltingen sowie der Teilorte Gebersheim, Höfingen und Warmbronn unerlässlich. Daher werde ich die Bürgerinnen und Bürger z.B. durch Planungswerkstätten direkt einbinden.

Ratsentscheidungen viel transparenter machen   
Viele Entscheidungen des Gemeinderats in der Stadt Leonberg werden in nichtöffentlichen Ausschusssitzungen vorberaten, die Weichen somit vorab gestellt. Die Beratungen bleiben den Bürgerinnen und Bürgern verborgen. Mir ist es jedoch wichtig, dass sie möglichst frühzeitig den Entscheidungsprozess verfolgen können. Ich stehe daher für mehr Transparenz der Verwaltung und der Ratsgremien durch öffentliche Beratungen. Ausnahme: Wenn die nichtöffentliche Beratung gesetzlich vorgeschrieben ist.

Familienfreundlichkeit weiter steigern
Leonberg muss ein Aushängeschild als familienfreundliche Stadt werden. Ich möchte ein lokales Bündnis für Familien initiieren. In der Kinderbetreuung ist Leonberg gut aufgestellt. Mit Fortschreibung des Kindergartenbedarfsplans ist auch die Errichtung weiterer Kindertageseinrichtungen notwendig. Dabei ist das bewährte Modell „TAPIR“ bei der Kleinkindbetreuung von großer Bedeutung. Alle Schularten sind in Leonberg vertreten. Als Schulträger müssen wir dafür Sorge tragen, dass die räumliche und bauliche Ausstattung den wachsenden Anforderungen im Bildungsbereich gerecht wird. Hier strebe ich eine sehr enge und direkte Zusammenarbeit mit allen Akteuren an. Der Schulbeirat ist aktiver einzubinden. Im Erwachsenenbereich haben wir eine sehr gut aufgestellte Volkshochschule, deren Bildungsangebot ständig den neuen Anforderungen angepasst werden muss.

ÖPNV attraktiver gestalten
Das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs muss attraktiver und mehr an die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden. Dazu gehören unter anderem eine bessere Anbindung der Teilorte, der Erhalt der Buslinie 747 zwischen Warmbronn und Stuttgart-Vaihinhgen sowie eine Aufwertung des Bahnhofumfelds.

Bezahlbaren und seniorengerechten Wohnraum schaffen
Das Thema bezahlbarer Wohnraum betrifft und beschäftigt viele – junge Familien, alte Menschen, Alleinstehende – und wurde doch vernachlässigt. Hier muss etwas getan werden. Und zwar rasch! Ebenso müssen wir uns im Bereich Wohnen dem demografischen Wandel stellen – und verstärkt seniorengerecht (um-)bauen. 

Leobad sanieren – ohne Verkleinerung der Wasserflächen
Das Leobad ist eine der wichtigsten Säulen unseres Freizeitangebotes. Auch wenn der Badbetrieb sicherlich immer ein Zuschussbetrieb bleiben wird, ist diese Einrichtung für Leonbergs Standortqualität unverzichtbar. Daher setze ich mich für die notwendige Sanierung des Leobades ein, wobei die Wasserflächen nicht verkleinert werden darf. Darüber hinaus spreche ich mich vorerst auch gegen eine Verkleinerung der Liegewiese zu Gunsten einer Bebauung im nördlichen Bereich aus. Vielmehr muss nach erfolgter Sanierung geprüft werden, ob und inwieweit diese Fläche (aufgrund möglicherweise steigender Besucherzahlen) doch verstärkt genutzt wird oder zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung des Bades genutzt werden kann.
Bestandszusage fürs Krankenhaus erkämpfen
Ich kämpfe für den Erhalt des Leonberger Krankenhauses – und fordere eine Bestandszusage des Sozialministeriums.  Eine Zentralklinik auf dem Böblinger Flugfeld rechnet sich nicht und kann allein eine gute medizinische Versorgung des Landkreises nicht garantieren. Mit Gesundheit Geld verdienen zu wollen, halte ich für äußerst schwierig. Und mit einem millionenschweren Neubau bekommt man das sowieso nicht hin. Meine Erfahrungen als Kreistagsfraktions-Vorsitzender und Klinik-Aufsichtsrat im Rems-Murr-Kreis zeigen: Ein solches Projekt ist sehr schwierig, insbesondere was die pflegerischen und wirtschaftlichen Aspekte angeht. Beim Bau der Großklinik in Winnenden sind die Kosten aus dem Ruder gelaufen – und sie schreibt rote Zahlen. Bei der geplanten Flugfeldklinik sind in den letzten fünf Jahren die Kosten um mehr als 100 Millionen Euro nach oben korrigiert worden und Stand jetzt mit rund 440 Millionen Euro benannt. Tendenz steigend. Der Landkreis muss sich stark verschulden, um die Kosten zu stemmen. Auf Kosten der Kommunen, die dies in Form einer erhöhten Kreisumlage zu spüren bekommen. Und von den Kosten abgesehen: Jeder, der wohnortnahe Krankenhäuser schließen will, hat nicht verstanden, was die Menschen wirklich brauchen.

Kultur fördern, der Stadthalle ein Konzept geben

Kulturschaffende brauchen Raum – im übertragenen Sinn, aber auch wortwörtlich. Die Stadthalle spielt hier auch eine Rolle – sie ist ein Aushängeschild der Stadt, aber ein wenig in die Jahre gekommen. Neben der Nutzung durch Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Firmen finden viele Veranstaltungen mit Gästen aus nah und fern statt. Seit Jahren fehlt ein inhaltliches Veranstaltungskonzept sowie die Umsetzung von konkreten Sanierungsmaßnahmen. Beides möchte ich (weiter) auf den Weg bringen.

Wirtschaft stärken
Wirtschaftsförderung ist Chefsache. Ich bin ein verlässlicher Partner für Unternehmen. Denn unsere Unternehmerinnen und Unternehmer liegen mir sehr am Herzen. In besonderem Maße werde ich mich für die Bestandsentwicklung ansässiger Betriebe sowie wirtschaftliche Ansiedlungen einsetzen. Mit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung sehe ich mich als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Kommune. In enger Zusammenarbeit mit allen Akteuren sehe ich die weitere, permanente Attraktivitätssteigerung und die Außendarstellung der Stadt Leonberg mit den Teilorten als eine wesentliche Aufgabe an, wodurch auch weitere Synergieeffekte zur Geltung kommen.

Finanzen ordnen
Wirtschaft und Finanzen gehören zu meinen fachlichen Kernthemen – ich habe BWL, VWL und Wirtschaftsmathematik nicht nur gelernt, sondern auch gelehrt sowie als ehemaliger Kämmerer und Bürgermeister viel Erfahrung mit den Finanzen einer Kommune. Darum kann ich sagen: Der Haushalt von Leonberg ist nicht ordentlich aufgestellt. Es fehlt zum Beispiel eine erforderliche Bilanz. Ich werde dafür sorgen, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkommt.

Glasfaserkabelausbau forcieren
Der nun erfolgte Breitbandausbau mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde hört sich zwar gut an, greift meiner Meinung nach jedoch zu kurz. Die alten Kupferleitungen sollten binnen 10 Jahren flächendeckend durch moderne Glasfaserkabel ersetzt werden. Nur sie bieten noch höhere zukunftsweisende Geschwindigkeit. In Kooperation mit einem Generalunternehmer könnten mit dem Eigenbetrieb LEO-Energie relativ schnell Umsetzungsschritte erfolgen, die auch finanzierbar sind. Hierzu sollten bereits im Jahr 2018 die ersten Projektmaßnahmen ergriffen werden.

Vereine und Ehrenamt verstärkt fördern
Das Vereinsleben und ehrenamtliche Tätigkeiten sind das Rückgrat einer Stadt. Das ganze bunte Spektrum von Sport- und Musikvereinen sowie politischen, sozialen und gesellschaftlich oder freizeitorientierten Vereinen zu fördern, ist darum elementar wichtig. Inbesondere die Bereitstellung von Infrastruktur sowie die Unterstützung der Kinder-, Jugend und Seniorenarbeit ist eine wichtige Aufgabe einer Stadt.

Feuerwehr an der Verwaltungsspitze ansiedeln
Die Feuerwehr ist eine der bedeutendsten Institutionen Leonbergs – die stadtseitge Zuständigkeit sollte deshalb direkt beim Oberbürgermeister liegen.
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