Über mich

Was mir wichtig ist

Vielleicht kennen Sie das: Sich selbst vorzustellen, ist gar nicht so einfach. Fakten wie Alter oder Geburtsort sagen nicht viel aus, dürfen aber nicht fehlen. Darum finden Sie diese unten in tabellarischer Form. Und was sonst? Soll ich erzählen, was ich für ein toller Typ bin? Und was ich als Bürgermeister von Rudersberg alles geschafft habe? Das würde zwar etwas über mich aussagen – aber Ihnen würde es wenig helfen. Mein Ziel ist, Ihnen ein möglichst genaues Bild von mir – vor allem von meinem professionellen Ich – zu vermitteln, das für Sie die Grundlage für eine gute und gut begründete Wahlentscheidung sein kann. Dafür sind aus meiner Sicht zwei Dinge relevant: Grundlegendes über mich und Konkretes zu Leonberger Themen. Zu Letzterem nehme ich unter Leonberg  Stellung. Das Allgemeine folgt hier.

Meine grundlegenden Werte

Ich bin Mitglied der SPD. Für meine Erfolgsaussichten bei dieser Wahl (wie auch bereits bei der Wahl in Rudersberg) wäre es wohl besser, ich wäre das nicht. Aber ich halte nicht viel davon, sich nach allen Seiten abzusichern und kein Parteimitglied zu sein, damit man nirgends aneckt und sich vermeintlich für alle "wählbar" macht. Ich bin für ein offenes Visier. Die Gründe für meine Mitgliedschaft sind schlicht: Ich teile die grundlegenden Werte, für die die SPD steht. Als Kind aus einfachen Verhältnissen habe ich mich hochgearbeitet – von der Hauptschule über die freie Wirtschaft und das Studium bis zum Bürgermeister. Chancengerechtigkeit und Solidarität sind für mich keine Worthülsen. Sie prägen meine Lebensgeschichte sowie mein Denken und Handeln.

Parteiliche Unabhängigkeit ist wichtig

Darüber hinaus, und das sage ich bewusst so deutlich, spielt meine Parteimitgliedschaft in der täglichen Arbeit keine Rolle. Lokale und kommunale Politik darf nicht an Fraktionsgrenzen orientiert sein. Kommunalpolitik betrifft zumeist konkrete Dinge und Entscheidungen – diese müssen entsprechend sachorientiert bewertet und umgesetzt werden. In meiner bisherigen Tätigkeit war die Zusammenarbeit mit Vertretern aller demokratischen Parteien konstruktiv, in vielen Fällen auch freundschaftlich.
Dicke Bretter bohrt man am erfolgreichsten gemeinsam

Und ich sage ganz ehrlich, in manchen Fällen ist diese Zusammenarbeit auch eine schlichte Notwendigkeit, um Dinge durchsetzen zu können. In Rudersberg haben wir zum Beispiel für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt richtig dicke Bretter bohren müssen und gemeinsam gegen viele Widerstände angekämpft. Neben der guten Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fraktionen ist auch das richtige Netzwerk wichtig, um große Projekte wie dieses umzusetzen. Die richtigen Kontakte, lokal und regional, aber auch auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene, sind Gold (und Geld!) wert.

Neue Impulse kommen am besten von außen

Insgesamt bin ich seit fast 25 Jahren in der Verwaltung tätig. Ich kenne sie von innen – aber auch von außen aus meiner politischen Tätigkeit als Kreisrat. Und eines habe ich immer wieder feststellen können: Wie auch bei anderen Organisationen tut es auch einer Stadt oder Gemeinde gut, neue Impulse zu bekommen. Am besten von außen. Denn jemand, der von außen kommt, hat einen unverstellten Blick auf die Gegebenheiten vor Ort und keine Schranken im Kopf, weil etwas schon immer so gemacht wurde. Er ist unvoreingenommen, unabhängig und kein Bestandteil bestehender Strukturen.

Frische Ideen für Leonberg

Um am Ende doch zu einer Art Selbstbeschreibung zu kommen: Ich sehe mich als jemanden, der auf einem Wertefundament steht, aber sachorientiert und kooperativ arbeitet. Als jemanden, der über ein gewisses Durchsetzungsvermögen, über Erfahrung und gute Kontakte verfügt. Ich habe Leonberg als lebendige und lebenswerte Stadt kennengelernt – aber auch als Stadt, in der einiges noch auf den Weg gebracht werden kann. Ich habe große Lust, frische Ideen einzubringen. Und ich freue mich darauf, gemeinsam mit der Verwaltung, dem Gemeinderat, den Vereinen und vor allem mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, die Zukunft Leonbergs zu gestalten.

Vita

Persönliche Daten

Martin Kaufmann
geboren 28. Mai 1966 in Olsberg, Nordrhein-Westfalen
geschieden, keine Kinder


Schulischer und beruflicher Werdegang

1981 Hauptschulabschluss

1991-1993 Abendrealschule

1994 Fachhochschulabschluss Wirtschaft

1981 – 1984 Ausbildung Bürokaufmann (Karstadt AG Goslar)

1986 – 1992 Bundeswehr, Soldat auf Zeit

1994 – 1997 Verwaltungsstudium an der FHS für kommunale Verwaltung in Braunschweig
Abschluss: Diplom-Verwaltungswirt FH

1998 – 2001 Nebenamtlicher Dozent an der FHS in Braunschweig (BWL, VWL, Wirtschaftsmathematik)

1994 – 2005 Landkreis Goslar, Amt für soziale Dienste, Kämmerei, Umweltamt

2006 – 2007 Gemeinde Tuningen, Kämmerer

Seit 16. Juli 2007 Bürgermeister der Gemeinde Rudersberg, Rems-Murr-Kreis Baden-Württemberg (rund 11 400 Einwohner)
Politischer Werdegang

2001 Eintritt in die SPD

Seit September 2009 Kreisrat des Landkreises Rems-Murr (rund 420 000 Einwohner)

Seit Oktober 2011 Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag des Landkreises Rems-Murr


Auswahl ehren- und nebenamtliche Tätigkeiten

Sprecher „Interkommunale Zusammenarbeit für stadtverträgliche Straßenmobilität“

Stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Kreissparkasse Waiblingen

Aufsichtsratsvorsitzender der Kommunalwerke Rudersberg GmbH & Co. KG

Vorsitzender des Zweckverbands Wasserversorgung Berglen-Wieslauf

Vorsitzender des Wasserverbands Wieslauftal

Stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbands Wieslauftalbahn


Hobbys

Ski alpin, Schach, Literatur, Fliegen
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